Dorothea Brummerloh

freie Journalistin

Medizin

Blutspenden und ihre Sicherheit (SWR 2 „Impuls“)

Schon für Heilkundige aus dem antiken Griechenland stand fest: Menschen Blut abzapfen ist gesund. Mit dem Aderlass wurde über Jahrhunderte der Kreislauf des Patienten "entlastet". Ob die Kranken früher davon profitierten, sei dahingestellt. Heute wird das Blut gespendet, also den jetzt freiwilligen Spendern ein halber Liter Blut entnommen. Immer wieder gibt es Situationen, in denen zum Überleben das Blut eines anderen Menschen gebraucht wird: Sei es durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine Operation. Allein in Deutschland werden pro Tag durchschnittlich 15.000 Blutspenden benötigt. Damit Blutspenden Leben retten und nicht schaden, weil sie Krankheitserreger übertragen, werden die Konserven gesetzlich vorgeschrieben untersucht.

SWR Hep. E (mp3)

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Fit für die OP: Prehabilitation (WDR 5 „Leonardo“)

Dass dosierte und gezielte Bewegung die Heilungsprozesse des Körpers unterstützen kann, vertreten viele Mediziner. Lange galt Schonung nach einer Operation als oberste Maxime, heute werden die Patienten gleich am ersten Tag wieder in Bewegung gebracht. Das stärkt den Kreislauf und unterstützt die Heilung. Die aktiven Patienten verkraften die Nebenwirkungen besser. Gezeigt wurden die positiven Effekte der Bewegung bereits für Brust-, Darm- und Prostatakrebs sowie Leukämie. Doch auch große orthopädische Operationen wie ein Hüftgelenksersatz schlauchen den Körper. Prehabilitation soll das verhindern.

WDR Prehabilitation (mp3)

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Fluorchinolon-Antibiotika: Segen und Flucht zugleich (WDR 5 „Leonardo“)

Wenn bei Medikamenten, die zugelassen sind und schon länger verwendet werden, doch noch Probleme auftauchen, dann wird gewarnt. Die betroffenen Unternehmen stimmen sich mit der in Deutschland zuständigen Behörde ab, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, und geben einen so genannten Rote-Hand-Brief heraus. Gerade erst ist das wieder einmal passiert. Und diesmal ging es um bestimmte Antibiotika. Dorothea Brummerloh berichtet.

Fluorchinolone (mp3)

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Ab in die Kälte: Heilung bei minus 110 Grad (WDR 5 „Leonardo“)

Leistungssportler steigen schon länger zur Regeneration in die Eistonne. Auch als Beauty-Anwendungen ist Kälte bei Hollywood-Stars im Trend, weil sie die Haut straffen und gegen Cellulite helfen soll. Nach dem Motto "Wir frieren Sie fit, schön, gesund und glücklich" versprechen die Anbieter wahre Wunder. In der Medizin wird die Kälte auch eingesetzt, doch nicht mit solchen Heilsversprechen. Studien zeigen jedoch, dass auch extreme Kälte sinnvoll sein kann. Dorothea Brummerloh hat sich das in der Kältekammer des Rote –Kreuz -Krankenhauses Bremen erklären lassen.

WDR 5 Kaeltekammer (mp3)

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Das Nickerchen zwischendurch- Powernap (WDR 4 „Gesundheitstipp“)

Jeder kennt das: In der Mittagszeit beginnt das große Gähnen, fast jeder hat einen Durchhänger. Das Bedürfnis „wegzunicken“ und mal eben kurz auf dem Schreibtisch „auszuruhen“ ist groß - doch das sieht hierzulande kein Chef gern. In Deutschland ist das Nickerchen am Mittag, das für Italiener oder Spanier, aber auch für Asiaten ganz normal ist, verpönt. Dorothea Brummerloh hat Schlafmediziner Ingo Fietze gefragt, ob diese Vorurteile zu recht bestehen und warum?

WDR Powernap (mp3)

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„Triaphon“- der Übersetzer in der Kitteltasche (WDR 5 „Leonardo“)

Stellen sie sich vor, sie kommen ins Krankenhaus in die Notaufnahme und: Können kein Deutsch! Die Ärzte verstehen sie nicht und auch sonst ist niemand da, der mal eben schnell übersetzen könnte, wo es ihnen weh tut und wie lange das schon so ist. Ob dann die richtige Therapie eingeleitet wird, bleibt dem Zufall überlassen. Das muss allerdings nicht sein: Damit Kranke niemals mehr sprachlos sind, gibt es den telefonischen Dolmetscherservice „Triaphon“, um schnell und einfach an lebenswichtige Informationen zu kommen und dann die richtige Therapieschritte einzuleiten.

Triaphon WDR (MP3)

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Keine Narben (SWR 2 „Impuls“)

Einen Moment nicht aufpasst, eine Sekunde unaufmerksam im Haushalt, in der Freizeit oder im Beruf und schon ist es passiert: eine Verbrennung. In den meisten Fällen sind das nur oberflächliche Verletzungen, die von selbst heilen. Bei schweren Verbrennungen ist das anders: meist großflächig verheilen sie oft nicht gut. Bei Kindern zum Beispiel können nach einer solchen Verbrennung besonders schnell dicke Narben entstehen, da bei ihnen die Haut noch sehr dünn ist und tiefgehender verbrennt als bei Erwachsenen. Bei großen Brandverletzungen greift man auf eine Hauttransplantation zurück. Die zur Verfügung stehenden Verfahren liefern allerdings keine befriedigenden Ergebnisse. Der Chirurg Christian Ottomann hat sich dieses Problems angenommen.

Neue Methoden gegen Narben (mp3)

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Was ist dran an der Basische Medizin? (SWR 2 „Impuls“)

Zu dick? Ständig Infekte? Leiden Sie an Osteoporose oder Arteriosklerose? Glaubt man den Anhängern der basischen Medizin liegt das an der „Übersäuerung“ des Körpers. Falsche Ernährung mit „säurebildenden“ Lebensmitteln soll zu einem Überschuss an Säuren führen, die der Körper nicht wieder loswerden, die Ursache für all diese Störungen. Abhilfe versprechen basische Produkte: basische Kuren, Nahrungsergänzungsmittel oder Tees sollen die überschüssigen Säuren abpuffern und bringen so den Körper wieder ins Lot. Soweit die Theorie. Gibt es dafür auch wissenschaftliche Beweise?

Was bringt Basische Medizi (mp3)

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Arzneimittel richtig einnehmen (SWR 2 „Impuls“)

Dreimal täglich eine halbe Tablette – eine übliche Verordnung. Aber wie kriegt man die Dinger gleichmäßig geteilt? Die Teilung endet meist mit Gebrösel. Und manche Tabletten darf man gar nicht teilen. Aber gerade für Kinder und ältere Menschen stehen Arzneimittel oft nicht in der gewünschten Dosierung zur Verfügung. Und wie sieht es eigentlich mit der Einnahmevorschrift aus? Spült man die morgendlichen Pillen mit Fruchtsaft, Milch oder doch lieber mit Kaffee hinunter?

AZM richtig einnehmen (mp3)

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